Fragen zu Pflanzenhaarfarben

Sollte deie Frage hier nicht beantwortet werden schreib uns unter

info@berlin-botanicals.com

Henna ist eine Blütenpflanze, die seit Tausenden von Jahren zum Färben von Haaren, Haut und Textilien verwendet wird. Sie wächst in subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Nordaustraliens. Besonders Indien hat eine lange Tradition mit Henna und baut bis heute die hochwertigsten Hennapflanzen an. Aus den Blättern wird anschließend das bekannte Henna-Pulver für Körperkunst und Haarfarbe hergestellt.

Das Pulver wird aus den Blättern der Hennapflanze gewonnen, die den roten Farbstoff Lawsone enthalten. Am stärksten ist die Färbekraft, wenn die Blätter sorgfältig getrocknet und zu feinem Pulver vermahlen werden. Der Lawsone-Farbstoff färbt das Haar in warmen Rot- und Kupfertönen.

Henna lagert das Lawsone-Pigment auf der äußeren Schuppenschicht des Haares an. Das Pigment verbindet sich mit dem Keratin des Haars, wodurch eine dauerhafte Färbung entsteht. Je länger die Einwirkzeit, desto intensiver wird der Ton. Gleichzeitig bleiben natürliche Highlights und Untertöne im Haar sichtbar, was für ein lebendiges, natürlich wirkendes Farbergebnis sorgt – anders als bei chemischen Haarfarben.

Henna färbt nicht nur besonders schonend, sondern hat auch eine pflegende Wirkung:

  • Es kann die Talgproduktion der Kopfhaut ausgleichen.
  • Es stärkt die Haarstruktur und verleiht Glanz.
  • Es unterstützt das Haarwachstum.
  • Es wirkt leicht entgiftend auf Kopfhaut und Haar.

So erhalten Sie gesund aussehendes, kräftiges Haar – während es gleichzeitig natürlich gefärbt wird.

Ja – Henna verbindet sich mit dem Keratin des Haars und ist daher dauerhaft. Mit der Zeit kann die Farbe etwas verblassen, bleibt aber im Haar, bis es herauswächst. Am intensivsten leuchtet das Farbergebnis in den ersten 6–8 Wochen nach der Anwendung.

Henna ist eine rein pflanzliche Alternative zu chemischen Haarfarben. Dennoch können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten. Wir empfehlen daher, vor der ersten Anwendung einen Hautverträglichkeitstest (Patch-Test) durchzuführen:

Dazu eine kleine Menge der angerührten Paste auf die Innenseite des Arms oder hinter das Ohr auftragen und trocknen lassen. Den Bereich 24–48 Stunden lang beobachten. Wenn keine Rötungen, Juckreiz oder Irritationen auftreten, kann das Produkt sicher angewendet werden.

Reine Pflanzenhaarfarben bestehen ausschließlich aus fein gemahlenen Pflanzenteilen wie Henna, Indigo, Cassia oder Katam. Diese natürlichen Pulver wirken physikalisch, nicht chemisch: Die Farbstoffe lagern sich an die äußere Schicht des Haares an, dringen aber nicht in die Kopfhaut oder den Körper ein.

Daher gelten reine, unverfälschte Pflanzenhaarfarben allgemein als unbedenklich während Schwangerschaft und Stillzeit.

Wichtig ist jedoch:

  • Verwende ausschließlich 100 % natürliche Produkte ohne synthetische Zusätze, Metallsalze oder chemische Färbeverstärker.

  • Bei empfindlicher Haut oder hormonell bedingten Veränderungen kann die Kopfhaut in dieser Zeit reagibler sein. Es empfiehlt sich daher ein Hauttest in der Armbeuge oder am Haaransatz vor der Färbung.

  • Die während der Schwangerschaft oft veränderte Haarstruktur kann dazu führen, dass die Farbe etwas anders ausfällt als gewohnt (z. B. heller oder ungleichmäßiger).

Wenn du sicher sein möchtest, prüfe die INCI-Deklaration des Produkts — bei reinen Pflanzenhaarfarben sollten nur Pflanzennamen wie Lawsonia inermis (Henna) oder Indigofera tinctoria (Indigo) aufgeführt sein.

🌸 Du bist schwanger und möchtest auf Pflanzenhaarfarbe umsteigen?

Herzlichen Glückwunsch! 🌿

Wenn du in der Schwangerschaft auf natürliche Haarpflege umsteigen möchtest, bist du mit reinen Pflanzenhaarfarben auf der sicheren Seite!

Als kleines Zeichen unserer Freude schenken wir dir bei deiner nächsten Bestellung mit einem Warenwert ab 30 Euro mit dem Code BABY eine kleine Aufmerksamkeit.

Pflanzenhaarfarben haben einen typisch krautigen, erdigen Geruch, der von den enthaltenen Blättern, Kräutern und Gerbstoffen stammt.

Dieser Duft ist völlig natürlich – er entsteht beim Anrühren der Pulver mit warmem Wasser und hat nichts mit chemischen Färbemitteln gemeinsam.

Der Geruch kann je nach Zusammensetzung unterschiedlich wahrgenommen werden:

  • Henna und Cassia riechen leicht grasig bis heuartig, ähnlich getrockneten Kräutern.

  • Indigo oder Katam haben oft einen etwas herberen Ton.

  • Wenn die Mischung Amla, Brahmi oder andere ayurvedische Pflanzen enthält, kann der Duft zusätzlich würzig oder leicht säuerlich wirken.

Nach dem Färben bleibt der pflanzliche Geruch meist noch ein bis zwei Tage im Haar wahrnehmbar.

Er ist jedoch sehr dezent – man nimmt ihn in der Regel nur bei engem Kontakt wahr, etwa beim Haarewaschen, Liegen oder wenn jemand ganz nah steht.

Im Alltag – zum Beispiel im Büro oder in Gesellschaft – ist der Duft aus normaler Distanz (ein bis drei Meter)nicht spürbar.

Durch die natürliche Oxidation und die erste Haarwäsche verschwindet er meist vollständig.

Ein paar Tropfen eines milden ätherischen Öls (z. B. Lavendel oder Rosengeranie) im Färbewasser können den Duft abrunden, ohne die Färbung zu beeinflussen.

💡 Tipp: Ein dezenter Pflanzen-Duft ist ein Zeichen für reine, unbehandelte Rohstoffe!

Das ist ganz einfach. 🌿

Pflanzenhaarfarben wirken anders als chemische Haarfarben: Sie verändern die Haarstruktur nicht, sondern legen sich wie eine feine, farbige Schicht um jedes Haar.

Der endgültige Ton entsteht immer aus dem Zusammenspiel deiner natürlichen Haarfarbe und den verwendeten Pflanzenpigmenten.

Eine ausführliche Übersicht findest du in unserem Wissensportal, im Abschnitt

👉 Pflanzenhaarfarben Guide | Anwendung, Mischungen & Tipps

dort erklären wir, wie die verschiedenen Pflanzen wirken und welche Kombinationen welche Farbtöne ergeben.

Wir bieten sowohl fertige, ausgewogene Mischungen an als auch reine Pflanzenpulver, mit denen du deine eigene Mischung individuell zusammenstellen kannst.

Viele Kundinnen experimentieren gerne, um ihren persönlichen Farbton zu finden – ganz natürlich und ohne chemische Zusätze.

💡 Wichtig: Pflanzenhaarfarben können das Haar nicht aufhellen.

Sie vertiefen und veredeln den vorhandenen Ton oder geben einen warmen, natürlichen Schimmer – abhängig von deiner Ausgangsfarbe.

Für den Anfang empfiehlt es sich, an einer kleinen Strähne zu testen, wie dein Haar auf die Farbe reagiert.

So findest du sicher und entspannt den Ton, der am besten zu dir passt.

Nein.

Pflanzenhaarfarben können das Haar nicht aufhellen, da sie keine chemischen Bleichmittel enthalten.

Die pflanzlichen Farbstoffe wirken rein physikalisch: Sie legen sich wie eine feine, schützende Schicht um das Haar, dringen aber nicht in die Haarstruktur ein und verändern auch nicht das körpereigene Melanin (den natürlichen Farbstoff des Haares).

Das bedeutet:

  • Helle Haare können mit Pflanzenfarben dunkler oder intensiver werden.
  • Dunkle Haare erhalten einen Farbreflex oder warmen Schimmer, bleiben aber in ihrer Grundfarbe gleich.


Ein echtes „Aufhellen“ oder „Blondieren“ ist mit reinen Pflanzenhaarfarben nicht möglich.

💡 Aber: Wenn du bereits graue oder weiße Haare hast, entsteht ganz von selbst ein wunderschöner, natürlicher Strähncheneffekt.

Die helleren Haare nehmen die Farbe meist sanfter an und erscheinen dadurch wie feine, sonnenhelle Reflexe.

So entsteht ein sehr harmonisches, natürliches Ergebnis – besonders, wenn die Naturhaarfarbe allmählich ergraut.

Viele empfinden diesen Effekt als lebendig und weich – ähnlich wie natürlich aufgehellte Sommersträhnen.

Beide sind pflanzliche Haarfärbemittel, die dunkle Farbtöne erzeugen. Indigo stammt aus der Indigofera tinctoria-Pflanze, Katam aus Buxus dioica (oder ähnlichen Arten).

Wie unterscheiden sich die Farbtöne?

  • Indigo: ergibt ein kühles, bläuliches Dunkelbraun bis Schwarz.
  • Katam: wirkt natürlicher und etwas wärmer, mit aschbraunen Nuancen.

Welche Farbe hält besser?

  • Indigo haftet besonders gut an dickem Haar, kann aber bei feinem oder glattem Haar ungleichmäßig werden.
  • Katam verbindet sich gleichmäßiger mit feinem oder porösem Haar und wäscht sich harmonischer aus.

Was ist besser verträglich?

Katam gilt als milder und wird bei empfindlicher Kopfhaut meist besser vertragen. Indigo kann bei manchen Personen leichte Reizungen oder Spannungsgefühl verursachen.

Kann es zu Farbstichen kommen?

  • Indigo kann bei helleren Haaren grünlich oder bläulich schimmern.
  • Katam erzeugt in der Regel natürlichere, stabilere Brauntöne ohne Grünstich.

Welche Kombinationen mit Henna und Cassia sind sinnvoll?

  • Henna + Indigo (z. B. 1:1) → Dunkelbraun bis Schwarz, kühler Ton.
  • Henna + Katam (z. B. 1:1) → Mittel- bis Dunkelbraun, natürlicher und wärmerer Ton.
  • Henna + Cassia → Kupfer- bis Goldblond, je nach Einwirkzeit und Ausgangsfarbe.
  • Cassia + Katam → Aschiges Hellbraun bis helles Mittelbraun.
  • Cassia + Indigo → Kühles Aschblond bis sehr helles Braun (bei kürzerer Einwirkzeit).

Pflanzenhaarfarben

Anwendung & Farbergebnis

Das ist ganz einfach. 🌿

Pflanzenhaarfarben wirken anders als chemische Haarfarben: Sie verändern die Haarstruktur nicht, sondern legen sich wie eine feine, farbige Schicht um jedes Haar.

Der endgültige Ton entsteht immer aus dem Zusammenspiel deiner natürlichen Haarfarbe und den verwendeten Pflanzenpigmenten.

Eine ausführliche Übersicht findest du in unserem Wissensportal, im Abschnitt

👉 Pflanzenhaarfarben Guide | Anwendung, Mischungen & Tipps

dort erklären wir, wie die verschiedenen Pflanzen wirken und welche Kombinationen welche Farbtöne ergeben.

Wir bieten sowohl fertige, ausgewogene Mischungen an als auch reine Pflanzenpulver, mit denen du deine eigene Mischung individuell zusammenstellen kannst.

Viele Kundinnen experimentieren gerne, um ihren persönlichen Farbton zu finden – ganz natürlich und ohne chemische Zusätze.

💡 Wichtig: Pflanzenhaarfarben können das Haar nicht aufhellen.

Sie vertiefen und veredeln den vorhandenen Ton oder geben einen warmen, natürlichen Schimmer – abhängig von deiner Ausgangsfarbe.

Für den Anfang empfiehlt es sich, an einer kleinen Strähne zu testen, wie dein Haar auf die Farbe reagiert.

So findest du sicher und entspannt den Ton, der am besten zu dir passt.

Bitte schaue für eine detaillierte Anleitung in unserem Wissensportal vorbei!

Du brauchst kein Thermometer – es reicht dein Gefühl in der Hand.

Eine Temperatur von 40–50 °C entspricht etwa angenehm warmem Badewasser.

Wenn du den Finger in das Wasser tauchst und es sich deutlich warm, aber nicht heiß oder brennend anfühlt, ist es genau richtig.

💡 Praktische Orientierung:

  • Unter 35 °C: fühlt sich lauwarm an – die Farbstoffe lösen sich langsamer.
  • 40–50 °C: angenehm warm – optimal für Henna und Cassia.

  • Über 60 °C: heiß – die Enzyme, die den Farbstoff aktivieren, können geschwächt werden.

Wenn du möchtest, kannst du beim ersten Mal mit einem Küchenthermometer nachmessen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Danach klappt es problemlos nach Gefühl.

Beide sind pflanzliche Haarfärbemittel, die dunkle Farbtöne erzeugen. Indigo stammt aus der Indigofera tinctoria-Pflanze, Katam aus Buxus dioica (oder ähnlichen Arten).

Wie unterscheiden sich die Farbtöne?

  • Indigo: ergibt ein kühles, bläuliches Dunkelbraun bis Schwarz.
  • Katam: wirkt natürlicher und etwas wärmer, mit aschbraunen Nuancen.

Welche Farbe hält besser?

  • Indigo haftet besonders gut an dickem Haar, kann aber bei feinem oder glattem Haar ungleichmäßig werden.
  • Katam verbindet sich gleichmäßiger mit feinem oder porösem Haar und wäscht sich harmonischer aus.

Was ist besser verträglich?

Katam gilt als milder und wird bei empfindlicher Kopfhaut meist besser vertragen. Indigo kann bei manchen Personen leichte Reizungen oder Spannungsgefühl verursachen.

Kann es zu Farbstichen kommen?

  • Indigo kann bei helleren Haaren grünlich oder bläulich schimmern.
  • Katam erzeugt in der Regel natürlichere, stabilere Brauntöne ohne Grünstich.

Welche Kombinationen mit Henna und Cassia sind sinnvoll?

  • Henna + Indigo (z. B. 1:1) → Dunkelbraun bis Schwarz, kühler Ton.
  • Henna + Katam (z. B. 1:1) → Mittel- bis Dunkelbraun, natürlicher und wärmerer Ton.
  • Henna + Cassia → Kupfer- bis Goldblond, je nach Einwirkzeit und Ausgangsfarbe.
  • Cassia + Katam → Aschiges Hellbraun bis helles Mittelbraun.
  • Cassia + Indigo → Kühles Aschblond bis sehr helles Braun (bei kürzerer Einwirkzeit).

Dass der Ton nach dem Färben zunächst etwas orange oder kupferfarben wirkt, ist ganz normal – besonders, wenn reines Henna verwendet wurde.

Die Farbe oxidiert in den ersten zwei bis fünf Tagen an der Luft und wird in dieser Zeit deutlich dunkler und satter. Es lohnt sich also, zuerst etwas Geduld zu haben.

Wenn dir der Ton nach einigen Tagen immer noch zu warm erscheint, kannst du folgende Möglichkeiten ausprobieren:

  • Beim nächsten Färben den Anteil von Cassia erhöhen – das hellt die Mischung optisch auf und ergibt natürlichere Goldtöne.

  • Für kühler oder dunkler wirkende Töne etwas Katam (aschig-braun) oder Indigo (blau-schwarz) beimischen.

  • Amla-Pulver kann ebenfalls helfen, den Rotstich leicht zu neutralisieren und dem Haar mehr Tiefe zu geben.

  • Die angerührte Henna einwirken lassen (z. B. über Nacht), die Farbe oxidiert schon vor und das Ergebnis auf dem Haar wird rötlicher und dunkler. Hier aber beachten, dass die anderen bestandteile wie Cassia, Katam und Indigo erst direkt vor dem Färben dazu gemischt werden dürfen.

Wenn du bereits gefärbt hast und das Ergebnis aktuell zu intensiv wirkt, kannst du:

  • Das Haar mit einer Cassia-Kur oder Ziziphus-Wäsche behandeln, um überschüssige Pigmente etwas zu dämpfen.

  • Ein bis zwei Haarwäschen mit milder Naturseife oder Lavaerde helfen ebenfalls, den Ton sanfter erscheinen zu lassen.

💡 Tipp: Pflanzenfarben entwickeln sich natürlich – das Endergebnis zeigt sich erst nach vollständiger Oxidation. Nach etwa drei Tagen ist die Farbe stabil.

Service & Shop

Wir versenden deine Bestellung so schnell wie möglich – in den allermeisten Fällen innerhalb von 1-2Werktagen.

Sobald dein Paket unterwegs ist, bekommst du eine Versandbestätigung mit Tracking-Link.

Wenn du etwas besonders dringend brauchst, schreib uns gern, wir versuchen es möglich zu machen.

Rücksendungen:

Wenn du etwas zurücksenden möchtest, trägst du die Versandkosten selbst. Schreib uns bitte für eine Retoure unter info(at)berlin-botanicals.com oder über das Kontaktformular mit deiner Bestellnummer.

Reklamationen:

Sollte einmal etwas nicht in Ordnung sein, schreib uns bitte direkt – wir finden immer eine Lösung.

Natürlich übernehmen wir den Rückversand, wenn ein Fehler unsererseits vorliegt.

Aktuell haben wir keine festen Probengrößen im Sortiment.

Wenn du aber eine bestimmte Farbe testen oder ein Produkt kennenlernen möchtest, zögere nicht, uns zu schreiben – wir finden bestimmt eine Möglichkeit.

Du erreichst und entweder über das Kontaktformular, über Whatsapp oder per Mail an info(at)berlin-botanicals.com.

  • Plastikfreie Verpackung
  • Gratis Versand ab 70€
  • 100% natürlich

    Ohne Chemie und Zusaztstoffe | vegan

  • Female-led Brand